Aktuelles


Zurück zur Übersicht

12.01.2026

Neue Fortbildung "Fachberater/in ADHS in der Apotheke"

ADHS gehört heute zu den häufigsten neuroentwicklungsbedingten Störungen – bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Die Datenlage zeigt klar: Die Diagnosehäufigkeit steigt, nicht weil ADHS „neu“ wäre, sondern weil sie besser erkannt wird, sich Klassifikationen weiterentwickelt haben und ADHS im Erwachsenenalter stärker in den Fokus rückt. Gleichzeitig ist die Versorgung vieler Betroffener lückenhaft. Genau hier kommt der Apotheke eine wachsende Bedeutung zu.
ADHS ist nicht nur medizinisch, sondern auch volkswirtschaftlich relevant. Direkte Behandlungskosten und hohe indirekte Kosten durch Produktivitätsverluste, Komorbiditäten und soziale Folgen sind gut belegt. Eine kontinuierliche, leitliniengerechte Versorgung senkt langfristig Folgekosten. Apotheken leisten dazu einen Beitrag – durch sichere Versorgung, Adhärenzförderung und frühe Intervention bei Problemen.
ADHS ist auf dem Vormarsch – und die Versorgung steht unter Druck. Die Apotheke entwickelt sich dabei vom reinen Abgabeort zum stabilisierenden Versorgungsanker: fachlich, empathisch und niedrigschwellig. Wer ADHS heute ernsthaft begleiten will, muss mehr leisten als die korrekte BtM-Abgabe. Genau hier liegt eine zentrale Zukunftsaufgabe der Apotheke. Mehr erfahren!



Zurück zur Übersicht


 
 
 
 
E-Mail
Anruf
Infos